Fotoausflug – Thüringen: Spitterfall am Rennsteig

Der Spitterfall wurde als geologisches Naturdenkmal eingestuft und gehört seit Ende 2001 zum Naturschutzgebiet Spittergrund. In vier gleitenden Fallstufen rauscht der höchste natürliche Wasserfall Thüringens, der zum Landkreis Gotha gehört, etwa 19 Meter in die Tiefe. Nicht jeder wagt den steilen Abstieg vom Rennsteig zum Spitterfall, welcher bei trockenem Wetter jedoch gut zu bewältigen ist.

Die Spitter ist ein Mittelgebirgsbach, die als einziges fließendes Gewässer den Verlauf des Rennsteiges überquert, und zwar im Bereich des Naturschutzgebietes Ebertswiese. Das Quellgebiet der Spitter liegt etwa 1,5 Kilometer vom Wasserfall entfernt auf der 750 bis 800 Meter hoch gelegenen Ebertswiese. Dort befindet sich auch ein kleiner, smaragdgrüner, 8 bis 13 Meter tiefer Bergsee, der uns sehr an einen anderen Bergsee erinnerte, den Glaswaldsee im Schwarzwald. Der Bergsee Ebertswiese liegt idyllisch, ist von drei Seiten von den bis zu 30 Meter hohen Felswänden des Mittleren Höhenbergs umgeben.

Das ebenfalls am Rennsteig gelegene Berghotel Ebertswiese schien uns ein idealer Rückzugsort zu sein, um beispielsweise in völliger Abgeschiedenheit ein Buch zu schreiben oder sich einfach von alltäglicher Reizüberflutung zu erholen. Der Spittergrund ist auf jeden Fall ein schönes Fleckchen Erde, an dem man nach Herzenslust Natur genießen kann. Für uns ist es auch immer wieder ein Naturerlebnis, wenn wir ein kleines Tier vor die Linse bekommen. Im Thüringer Wald hatten wir immer wieder Glück, worüber wir uns sehr freuten:

Nachdem wir von Wanderern einen Tipp bekommen hatten, schauten wir uns anschließend noch Schloss Altenstein in Bad Liebenstein an.

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