Fotoausflug – Hamburg: Hafen

Die Ameisen
In Hamburg lebten zwei Ameisen,
Die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona auf der Chaussee
Da taten ihnen die Beine weh,
Und da verzichteten sie weise,
Denn auf den letzten Teil der Reise.

So will man oft und kann doch nicht
Und leistet dann recht gern Verzicht.

Joachim Ringelnatz (1883-1934)

Hamburg ist ein heißes Pflaster – das haben nicht nur die beiden berühmten Ameisen von Ringelnatz festgestellt. Die Fabel in Gedichtversen handelt vom Verzicht auf große Pläne. Manchmal ist es tatsächlich besser, etwas Altes aufzugeben, um etwas Neues im Leben begrüßen zu können – das zentrale Thema in meiner neuen Parabel Wie Phönix aus der Asche stieg.

Dort, wo um 1880 zwei gusseiserne Laternenpfosten beiderseits der Straße die Grenze zwischen Altona und der Hamburger Vorstadt markierten, die seit 1833 St. Pauli heißt, waren wir unter blauem Himmel mit nur wenigen weißen Wattewölkchen bei hochsommerlichen Temperaturen unterwegs. Durch das in St. Pauli gelegene Vergnügungsviertel entlang der Reeperbahn ist dieser Hamburger Stadtteil weithin bekannt. Doch nicht die Reeperbahn war unser Ziel, sondern die St. Pauli-Landungsbrücken, die ebenfalls im Hamburger Stadtteil St. Pauli liegen.

Genau genommen haben wir nicht den Hamburger Hafen besichtigt, sondern die HafenCity bzw. das ehemalige Hafennutzungsgebiet. Das eigentliche Container-Hafengeschäft findet heute weit außerhalb der HafenCity statt, die nicht umsonst zum Touristenmagneten geworden ist – es gab viel zu sehen:

Der Hafen gehört zu Hamburg wie die Elbphilharmonie, der Michel, Tierpark Hagenbeck und das Kontorhausviertel. Ihr seid herzlich eingeladen, auch unsere weiteren Hamburgfotos anzuschauen.

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Hier stelle ich meine eigenen Bücher vor. Tauche ab in Geschichten, die erfrischend anders sind – voll von positiver Rüssel-hoch-Ausstrahlung!

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