Fotoausflug – Biosphäre Potsdam

Zum Jahreswechsel habe ich ein Buch mit dem Titel Dein perfektes Jahr gelesen. Darin geht es um ein Kalenderbuch, das im Voraus fürs ganze Jahr mit vielen schönen Terminen und kleinen Aufgaben versehen wird, die ein gutes Gefühl geben sollen. Die Idee dahinter ist, dass so ein fertiges Kalenderbuch verstärkt als Anregung dienen kann bzw. dadurch positive »Spuren in die Zukunft« gelegt werden. Wie würdest du reagieren, wenn dir jemand so ein Kalenderbuch schenkt? Nun, in diesem Roman gelangt das Kalenderbuch in andere Hände als vorgesehen. Der unfreiwillige Empfänger beginnt es zu nutzen wie eine Art Adventskalender – jeden Tag schaut er nach, was hinter dem Türchen steckt, was heute so an Überraschungen auf ihn wartet. Dies bringt sein bislang eher monotones Leben ganz schön in Fahrt. Eine tolle Buchidee, aber warum erzähle ich das?

Weil mich dieses Buch dazu inspiriert hat, mir zu überlegen, wie denn wohl ein perfekter Tag – in diesem Falle der Tag, der mich an meine Geburt erinnert – für mich aussehen könnte? Als Ergebnis buchten wir ein schönes Frühstück im Tropenrestaurant der Biosphäre Potsdam und waren danach mit unseren Kameras in der tropischen Dschungellandschaft unterwegs, was uns in einen wunderbaren fotografischen Flow versetzte, bevor wir den Tag zu Hause gemütlich ausklingen ließen. Für mich war der Tag einfach perfekt. Es kam mir wie ein Tag Urlaub in wärmeren Gefilden vor.

Obwohl wir schon öfters in der Biosphäre Potsdam waren, gab es auch einige Neuheiten zu bestaunen – die Weißbüscheläffchen Manfred und Marianne, viele tropische Vögel, die nicht nur durch ihre Buntheit, sondern auch durch ihr Gekreische das typische Tropenflair erzeugten, und fleißige Blattschneideameisen, die uns in höchstes Erstaunen versetzten, als sie ihre schwere Lasten nicht nur in durchsichtigen, waagrechten Röhren, sondern auch fast senkrecht nach oben transportierten. Wir nehmen euch nachfolgend mit auf unseren Kurzurlaub unter Palmen …

Lasst euch nicht verwirren! Anders als der Name Grüner Leguan vermuten lässt, ist er nicht immer grün, sondern auch mal bräunlich oder – wie einige Männchen – sogar orange-rot gefärbt. Das Aufblähen des Kehlsacks zeigt Dominanz. Statt einen Kampf auszutragen, gewinnt einfach das Männchen mit dem größeren Kehlsack.

Die Doktorfische, auch Chirurgenfische genannt, heißen so wegen ihres messerscharfen, skalpellartigen Stachels an der Schwanzwurzel. Diesen nutzen sie zur Verteidigung. Auf dem nächsten Foto ist der kleine, weiße Stachel gut zu sehen.

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Hier stelle ich meine eigenen Bücher vor. Tauche ab in Geschichten, die erfrischend anders sind – voll von positiver Rüssel-hoch-Ausstrahlung!

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