Making-of »Die Wiener Verlobung«

Mai 2026. Ankunft in Wien.
Ich bin aufgeregt, im positiven Sinn.
Was wird Wien für mich aus dem Hut zaubern? Werde ich sehen und erleben, was ich mir von dieser Städtereise erhoffe? Sie ist ein wundervolles Geschenk meines Mannes zu meinem glücklichen Rentenbeginn. Wien in fünf Tagen – wird sich die lang gehegte Vorfreude in real erlebte Lebensfreude wandeln?
Ja, das hat sie, und nicht nur das: Unsere Wienreise, die uns ganz besonders beim krönenden Abschluss das wundervoll perlende Gefühl des Lebendigseins gab, hat mich zu einem humorvollen, beschwingten Liebesroman im Wiener Walzertakt inspiriert. Diese Leichtigkeit des Seins, die ich in Wien empfunden habe, als mein lang gehegter Reisewunsch in Erfüllung ging, ist als Glücksfaktor in diese Romanze hineingeflossen. Die Wiener Verlobung ist das zweite Buch in meiner Serie Romanzen mit dem gewissen Etwas. Das erste Buch Traumtanz mit dir ist meine eigene Liebesgeschichte. Alle Begebenheiten unserer Tanzromanze sind 1 zu 1 wahr. Kein Satz davon ist fiktiv. Das ist das Besondere beim ersten Buch aus dieser Serie.
Was ist so besonders an meinem zweiten Buch der Serie Romanzen mit dem gewissen Etwas?
Gegenfrage: Kennt ihr Barbara Noacks Liebesroman Die Zürcher Verlobung? Nun, vielleicht nicht ihren Klassiker von 1955, aber möglicherweise den gleichnamigen deutschen Spielfilm von 1957 (Remake 2007) mit der bekannten Schweizer Schauspielerin Liselotte Pulver, die mit ihrem herzlichen Lachen die Leichtigkeit und Beschwingtheit dieser Romanze wundervoll verkörperte. Wer sich daran erinnert, wird sich besonders über mein neues Buch freuen, denn meine Wiener Verlobung ist eine Hommage an Barbara Noacks Zürcher Verlobung, die ich im Herzen Wiens neu inszeniert habe. Das ist das Besondere beim zweiten Buch dieser Serie.
Darum geht es bei der Zürcher Verlobung:
Was für eine verzwickte Situation! Die junge Schriftstellerin Juliane hat sich Hals über Kopf in den Schweizer Arzt Jean Berner verguckt, doch der scheint partout nichts davon zu merken. Sie wiederum ahnt nicht, dass dessen Freund »Büffel« beginnt, Gefühle für sie zu hegen. Und als würden zwei Männer nicht reichen, kommt auch noch ein dritter hinzu: Julianes Ex-Verlobter Jürgen, der ihr plötzlich wieder Avancen macht. Erst ein Drehbuch, viele Umwege sowie der elfjähriger Junge Pips führen Juliane über ihre Scheinverlobung in Zürich schließlich zu ihrem ganz persönlichen Happy-End!
Darum geht es bei der Wiener Verlobung:
Was für eine verzwickte Situation! Die junge Theaterautorin Florentine wollte eigentlich nur ihrem treulosen Ex-Freund Florian eins auswischen. Aus purem Impuls greift sie zu einer Lüge, die so groß ist wie das Wiener Riesenrad: Sie behauptet, mit dem umschwärmtesten Burgtheater-Star der Stadt verlobt zu sein: Valentin von Thanhausen. Ausgerechnet Burgtheater-Regisseur Leopold von Bernegg bekommt davon Wind. Er ist ein waschechter Döblinger Bürgersohn, der auf Etikette pfeift. Der »Döblinger Bär«, der das falsche Spiel durchschaut, bricht wie eine Naturgewalt in Florentines Leben ein, mit dem besonderen Talent, sie mit wenigen Worten auf 180 zu bringen. Er und seine elfjährige Nichte Marie-Theres machen sich einen Spaß daraus, Florentines Scheinverlobung in Wien zwischen Kaffeehauskultur, Familiendinner, Walzertakt und Desaster im Palmenhaus des Burggartens genüsslich zu zerlegen. Am Ende steht Florentine vor den Trümmern ihrer Lüge und vor dem Mann, der sie so richtig aufregt. Und den ihr Herz genau deshalb nicht mehr missen will.
Nach unserer Wienreise hatte ich große Lust, etwas richtig Fröhliches zu kreieren, über die Kapriolen zu schreiben, die die Liebe zuweilen schlägt. Diese humorvoll-beschwingte Stimmung gärte in mir wie perlender Sekt. Meine Komödie ist damit nicht nur eine Hommage an Barbara Noack, sondern zugleich auch eine Liebeserklärung an die Stadt Wien mit ihrer ganz eigenen Wiener Mentalität und ihrem unverwechselbaren Humor, dem sogenannten Wiener Schmäh. Er balanciert als Galgenhumor oft auf der Grenze zwischen Charme, Melancholie, Sarkasmus und liebevoller Bosheit und dient dazu, mit einem Augenzwinkern den grantigen Alltag etwas erträglicher zu machen. Überzeugt euch selbst, wie wunderbar mir das gelungen ist! Wie wär’s, wenn ihr mir die Riesenfreude macht und den entspannenden Glückscocktail Die Wiener Verlobung sofort bestellt und ihn noch in diesem Sommer genießt?
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