Fotoausflug – Weißrüssel-Nasenbär im Zoo Braunschweig

Der Weißrüssler im Titelfoto verdankt seinen Namen Weißrüssel-Nasenbär der beweglichen, rüsselartig verlängerten weißen Nase – klar, dass wir diesen Kleinbären unbedingt sehen wollten.

Doch als wir im Zoo Braunschweig ankamen, welcher der Schwesternzoo vom Tierpark Essehof ist, war im Gehege des Nasenbären noch nichts von ihm sehen. Er schlief sich also noch aus. Na, dann erst einmal zu den moppeligen Waschbären, bei denen es gerade ein Früchte-Frühstück gab, was von einer schwarzen Gestalt hinter dem Baum genau beobachtet wurde.

Aha, dachte sich wohl der Zaungast, wenn die alle so eifrig mit Fressen beschäftigt sind, kann ich sicher was abstauben!

Oh, da war aber einer der Waschbären gar nicht damit einverstanden, dass ihm das Futter vom »Schwarzen Mann« geklaut wird! Aber auch die Spatzen haben das raus und präsentieren sich kugelrund.

Tatsächlich konnten wir beobachten, wie die Stachelschweine ihre Stacheln aufstellten oder wegrannten, wenn ihnen die großen Trampeltiere zu nahe kamen.

Im Nebengehege saß auch etwas Stachliges in seinem Futternapf, sah aber flauschiger aus. Doch wir mussten sehr lange warten, bis es uns sein Köpfchen zeigte. Das Frühstück war wohl superlecker.

Tja, kurz blickte der Stachler mit seinem schwarzen Knopfauge auf, aber das ging so schnell, dass wir das Gesicht des Nordamerikanischen Baumstachlers nicht wirklich erkennen konnten. Übrigens, die Ureinwohner Amerikas (früher Indianer genannt) nutzten seine Stacheln zur Dekoration von Körben und Kleidung.

Wir schauten nach, ob unser Weißrüssel-Nasenbär auch schon beim Frühstücken war, aber in seinem Gehege war es still und leer. Vielleicht war es ihm noch zu kalt. Stattdessen betraten wir ein warmes Häuschen, wo wir verschiedene Tiere vorfanden, die nur in Afrika beheimatet sind.

Die Chinesischen Baumstreifenhörnchen turnten so quicklebendig im Laufrad, ja im gesamten Gehege herum, dass wir uns fragten, ob auch der Weißrüssel-Nasenbär in seinem Gehege vielleicht auch schon Frühsport machte. Fehlanzeige! Der schlief wahrscheinlich noch wie ein Bär! Doch ein anderer tigerte herum …

Und jetzt die bei den Kindern sehr beliebten und gern gefütterten Schönheiten …

Erst ganz am Schluss, haben wir den Weißrüssel-Nasenbären in seinem Wohnbau ausgemacht. Ist er nicht goldig?

Sein feines Gesicht erinnerte uns so sehr an Jenny, eine Kurzhaarcolliehündin, die eine Zeitlang unser Leben begleitet und bereichert hat.

Zu unserer großen Freude begab sich der Weißrüssel-Nasenbär ins Außengehege, sodass wir ihn schnüffelnd auf Nahrungssuche und sogar kletternd erleben konnten.

In dieser zähnefletschenden Pose sah der Weißrüssel-Nasenbär so richtig wie ein Bär aus. Aber sein Rüssel kommt an die folgenden Rüssel natürlich nicht heran 😉!

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